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Fett / Omega-3 (Fischöl) und -6

Fett, je Gramm 9.3
Kalorien

Das Image von Fett ist nicht gerade das Beste. Ok klar kann man verstehen, Fett kann ja auch krank machen - aber wussten Sie, dass bestimmtes Fett essentiell (unentbehrlich) ist für die Gesundheit? Jedoch nicht alles Fett, denn es gibt verschiedene Gruppen:

- Einfach ungesättigte Fettsäuren
- Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
- Gesättigte Fette
- Trans-Fette

Es sind die Trans-Fette, die wirklich ungesund sind. Das heisst nun nicht, dass man etwas mit Transfetten nicht mehr essen darf aber man sollte regelmässige Essensgewohnheiten diesbezüglich verändern, wenn dabei Produkte sind die Transfette enthalten. Die Regelmässigkeit und Menge macht es wie bei vielem aus.

Fett macht dick!? Nein, nicht unbedingt, zuviel davon oder sagen wir insgesamt zuviele Kalorien mit Fett dabei und vor allem auch gewisse Fette haben die Tendenz, Uebergewicht zu fördern.

Omega-3 und Omega-6 hingegen sind sehr wichtig, diese zwei sind die essentiellen (unentbehrlichen) Fette.

Der 'Durchschnitts-Industriestaaten-Bürger' isst zuviel Fett, es gibt aber auch Personen die zuwenig davon essen und das ist dann genauso ungesund.

Wieviel Fett ist normal/ideal in der Nahrung? 20-30% vom Kalorienanteil.

Beispiel: Man isst 2500 Kalorien, 25% davon sind 625 : 9.3 (1g Fett = 9.3 kcal) = rund 67 g.


Interessant/Achtung: Die Angaben in % auf Produkten in Geschäften wie Migros, Coop usw. entsprechen nicht immer der üblichen %-Angabe gemäss diesem System wie es in der Ernährungslehre/beratung angewandt wird, da werden manchmal einfach die Gramm Fett pro 100 g als Angabe genommen (z.B. Produkt enthält 5 g Fett pro 100g dann steht auf der Packung - manchmal schön gross - 5 % Fett), was nicht den % Kalorien aus Fett entspricht!

Interessantes zu Omega-3 (Fischöl)                    

Untersuchungen haben bestätigt, dass Bevölkerungsgruppen, die mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, weniger Probleme mit Diabetes haben. Omegas-3 fördern die Einspeicherung von Kohlenhydraten in der Muskulatur. Dies heisst für Trainierende mehr Muskelmasse und weniger Körperfett.

Diese Wirkungen von Omegas sind ungefähr ab einer Menge von ein bis zwei Esslöffel Leinöl pro Tag spürbar (dies entspricht 8 bis  16 g Omega-3-Fettsäuren). Man kann stattdessen auch 180 g Lachs oder Makrelen zu sich nehmen.

                                      
 

 

 

Lecithin

Lecithin ist ein Phospholipid und wird auch Phosphatidylcholin genannt. Es besteht wie die Fette aus einem Glycerinrückgrat, das mit zwei Fettsäuren verbunden (verestert) ist. An Stelle einer dritten Fettsäure enthalten Phospholipide eine Phosphatgruppe, die mit einem Alkohol verestert ist. Das Phospholipid wird jeweils nach dem an der Phosphatgruppe gebundenen Alkohol benannt. In der Natur häufig vorkommende Phospholipide sind: Phosphatidylcholin, Phosphatidylserin, Phosphatidylinositol oder Phosphatidylethanolamin. Phospholipide sind wichtige Bestandteile von Zellmembranen und spielen eine bedeutende Rolle beim Transport von Fetten im Blut und bei der Entwicklung des Gehirns.

Die umgangssprachliche Verwendung des Begriffs 'Lecithin' beschreibt ein Gemisch verschiedener Phospholipide und enthält im Mittel etwa 750 Milligramm Phosphatidylcholin und etwa 500 Milligramm Phosphatidylinositol pro 3.5 Gramm. Chemisch benennt der Begriff Lecithin nur Phosphatidylcholin. Lecithin ist die wichtigste Quelle von Cholin und Inositol und wird meist aus Sojabohnen gewonnen. Neben der Sojabohne weisen Eigelb, Leber, Erdnüsse und Bohnen hohe Gehalte an Lecithin auf. Durch die reduzierte Einnahme von cholesterinhaltigen Nahrungsmitteln (diese sind auch reich an Lecithin) ist es möglich, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Phosphatidylcholin abgenommen hat und heute nur knapp die empfohlenen Mengen über die Nahrung eingenommen werden.

Beworben werden Cholin und Lecithinsupplemente mit folgenden Wirkungen: erhöht Gedächtnisleistungen, fördert die Entwicklung des Gehirns, Schütz das Herzkreislaufsystem, fördert die Energiebereitstellung und verzögert die Ermüdung.

Die deutsche Buer-Lecithin-Forschung nennt 4.5 Gramm pro Tag, die der Mensch einnehmen soll für seine geistige Vitalität, das sei ausreichend und zugleich unbedenklich. Klicken Sie hier für das Lecithin                                                     

 

Hier gehts zu unseren Omega-3-Produkten und hier zu unserem Omega-6-Produkt.

SGE_NEWSLETTER Nr. 10 / August 2010
Thema:
Neue Fettempfehlungen nötig?
Nach der Veröffentlichung verschiedener Studien und Übersichtsarbeiten zum Thema gesättigte Fette und koronare Herzkrankheit (KHK) im 2009 und 2010 häufen sich Fragen zu den Fettempfehlungen.
Die Meta-Analyse von Siri-Tarino et al. (1), publiziert im American Journal of Clinical Nutrition, fand keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Zufuhr von gesättigten Fettsäuren über die Nahrung und dem Risiko für koronare Herzkrankheit (KHK) bzw. Herz-Kreislauf-Krankheiten. Andere im 2009 publizierte Meta-Analysen von epidemiologischen Kohorten-Studien fanden entweder keine signifikante Erhöhung des KHK-Risikos (2) oder eine schwache Erhöhung des Risikos (3). Wenn aber gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren ersetzt wurden, war das Risiko vermindert (4).
J. Stammler (5) und andere Expertengruppen (6-8) haben jedoch festgestellt, dass die Schlussfolgerungen von Siri-Tarino (1, 9) aus methodischen Gründen relativiert werden müssen. Ausserdem darf die Zufuhr gesättigter Fettsäuren nicht isoliert betrachtet werden. Die Meta-Analyse von Jakobsen et al. (4) zeigt deutlich, dass das Risiko für KHK gesenkt werden kann, wenn ein Teil der gesättigten Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren) ersetzt wird. Der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch Kohlenhydrate ist hingegen mit keinen Vorteilen assoziiert.
Eine Anpassung der aktuellen SGE-Fettempfehlungen ist daher nicht nötig, was auch in den Stellungnahmen anderer Fachorganisationen zum Ausdruck kommt.

Quellen:
1. Siri-Tarino PW, Sun Q, Hu FB, Krauss RM: Meta-analysis of prospective cohort stud-ies evaluating the association of saturated fat with cardiovascular disease. Am J Clin Nutr 2010; 91: 535-546.
2. Skeaff CM, Miller J (2009). “Dietary Fat and Coronary Heart Disease: Summary of Evidence from Prospective Cohort and Randomised Controlled Trials” Ann Nutr Me-tab 2009;55:173–201; doi: 10.1159/000229002.
3. Mente A, de Koning L, Shannon HS, Anand SS: A systematic review of the evidence supporting a causal link between dietary factors and coronary heart disease. Arch In-tern Med 2009; 169: 659-669.
4. Jakobsen MU, O'Reilly EJ, Heitmann BL et al.: Major types of dietary fat and risk of coronary heart disease: a pooled analysis of 11 cohort studies. Am J Clin Nutr 2009; 89: 1425-1432.
5. Stammler J. Diet-heart: a problematic revisit. Am J Clin Nutr 2010;91:497–99.
6. Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE: 
7. Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel EUFIC:
8. European Heart Network position piece: “Impact of saturated fat on cardiovascular disease obscured by over-adjustment in recent meta-analysis”
9. Siri-Tarino P, Sun Q, Hu F, Krauss R. Saturated fat, carbohydrate, and cardiovascular disease. Am J Clin Nutr, 2010; 91: 502-509.

Informationen zu Fettsäuren und Oelsäuren

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